Püppi
Püppi
Geboren am 10.06.2019
Püppi zog mit gerade einmal acht Wochen bei uns ein und vom ersten Tag an gehörten Schafe, Arbeit und Alltag am Vieh ganz selbstverständlich zu ihrem Leben. Sie ist mitten im echten Leben groß geworden.
Zwischen Herde, Familie und täglicher Arbeit durfte sie genau das werden, was einen echten Working Kelpie ausmacht: klar im Kopf, instinktsicher und immer bereit zu arbeiten.
Dabei zeigt Püppi zwei vollkommen unterschiedliche Seiten und genau das macht sie für uns so besonders.
Im Alltag ist sie weich, verschmust und eigentlich eher eine Katze als ein Hund. Sobald sich die Gelegenheit bietet, sitzt sie auf dem Schoß, genießt jede Streicheleinheit und möchte einfach nur dabei sein. Besonders zu meinem Sohn hat sie eine ganz besondere Bindung aufgebaut. Als sie zu uns kam, war er gerade einmal drei Monate alt gemeinsam sind die beiden zu einer unglaublichen Einheit zusammengewachsen. Wo er ist, ist auch Püppi.
Doch sobald es ans Vieh geht, zeigt sie ihre andere Seite.
Mit ihren gerade einmal 15 kg bringt Püppi enorm viel natürlichen Druck an die Herde. Ruhig, fokussiert und mit beeindruckender Präsenz arbeitet sie auch große Schafgruppen konsequent und selbstständig. Sie kennt es von klein auf, an größeren Herden eingesetzt zu werden, und bewegt sich dort mit einer Selbstverständlichkeit, die man nicht trainieren kann.
Aufgewachsen zwischen Altdeutschen Hütehunden lernte sie früh, sauber Furche zu laufen und sich im täglichen Arbeitsalltag einer großen Herde anzupassen. Besonders beim Einpferchen zeigt sie ihre ganze Stärke, das ist ohne Zweifel ihre absolute Lieblingsdisziplin. Präzise, ruhig und mit viel Gefühl fürs Vieh arbeitet sie dort genau so, wie wir uns einen echten Working Kelpie wünschen.
Püppi vereint für uns alles, wofür meine Zucht steht:
Instinkt, Alltagstauglichkeit, ehrliche Arbeit und ein großes Herz.

Püppi
Kiwi

Sheeproots a little Kiwi
Kiwi (Tochter Püppi)
geb. 24.10.2022
Kiwi vereint auf besondere Weise die Eigenschaften ihrer Eltern die Sensibilität und Nähe ihrer Mutter, kombiniert mit der Härte, dem Willen und der Robustheit ihres Vaters. Schon als junge Hündin war sie immer aufmerksam und präsent, doch das Interesse an der Arbeit am Vieh entwickelte sich zunächst langsamer als erwartet.
Während andere Hunde früh „zünden“, ließ sich Kiwi Zeit.
Die ersten Jahre zeigte sie nur wenig Begeisterung für die Arbeit an der Herde. Doch irgendwann war es, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Plötzlich war sie da mit vollem Fokus, enormer Präsenz und einem Arbeitswillen, der heute aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.
Mittlerweile ist Kiwi eine Hündin, auf die man sich am Vieh absolut verlassen kann. Dabei arbeitet sie deutlich druckvoller als ihre Mutter. Sie ist robuster, kompromissloser und scheut keine Herausforderung. Wo andere Hunde stoppen würden, geht Kiwi weiter selbst durch Dornen, wenn es sein muss. Sie bringt Härte mit, ohne dabei kopflos zu werden, und überzeugt durch ihre direkte, ehrliche Art zu arbeiten.
Trotz allem musste Kiwi von Anfang an ihren eigenen Weg gehen.
Seit ihrer Geburt lebt sie mit einem grauen Star, der 2025 operiert wurde. Die Einschränkung begleitet sie zwar ihr Leben lang, im Alltag merkt man davon heute jedoch nichts mehr. Kiwi meistert ihr Leben mit einer Selbstverständlichkeit und Lebensfreude, die uns jeden Tag beeindruckt.
Für uns war sie immer eine ganz besondere Hündin.
Und vielleicht gerade deshalb fiel irgendwann die Entscheidung, ihr etwas zu geben, das sie lange zu selten hatte: ungeteilte Aufmerksamkeit.
Im Januar 2026 zog Kiwi zu meiner Freundin, wo sie nun als „The One and Only Dog“ lebt. Eingebunden in einen liebevollen Alltag mit zwei Kindern blüht sie dort vollkommen auf. Sie genießt jede einzelne Minute, liebt die Nähe zu ihrer Familie und zeigt jeden Tag aufs Neue, wie anpassungsfähig und feinfühlig sie eigentlich ist.
Natürlich bleibt Kiwi trotzdem ein Teil von Sheeproots. Sie kommt regelmäßig zurück, läuft wieder mit, gehört weiterhin dazu und genau so fühlt es sich heute für alle richtig an.
Kiwi ist für uns der beste Beweis dafür, dass nicht jeder Hund denselben Weg gehen muss, um genau richtig zu sein.
